Kuurne–Brüssel–Kuurne

Ein Rennen der UCI Europa Tour - Kategorie 1.1.

 

1945 gewann der Belgier Valere Ollivier die erste Austragung des Profi-Radrennens Kuurne–Brüssel–Kuurne. Es wird seit dieser Premiere jährlich Anfang Februar, immer einen Tag nach dem belgischen Halbklassiker Omloop Het Nieuwsblad, ausgetragen. In den Jahren 1986 und 1993 musste es allerdings wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

Kuurne–Brüssel–Kuurne, oft kurz auch nur als KBK bezeichnet, wird von der UCI im Kalender der EuropaTour aufgeführt und dort in die Kategorie 1.1. eingestuft.

Der konkrete Streckenverlauf des vom v.z.w. Koninklijke Sportingclub Kuurne organisierten Rennens wechselt von Ausführung zu Ausführung. Gestartet wir immer in der belgischen Stadt Kuurne (rund 13.000 Einwohner), in der Provinz Westflandern bzw. dem Bezirk Kortrijk. Der Kurs führt dann nach Osten in Richtung Brüssel. Die Hauptstadt wird allerdings nicht, wie es dem Rennnamen nach zu vermuten wäre, erreicht. Der Wendepunkt liegt meist schon rund 20 km vor Brüssel, etwa bei Galmaarden, Ninove oder Denderwindeke.

Auf dem Weg zum Ziel sind dann einige, der für Rennen in Flandern typischen kurzen, steilen Anstiege zu bewältigen. Dabei werden auch die von anderen Rennen bekannten Hügel (Hellingen genannt) La Houppe, Kanarieberg, Kruisberg, Oude Kwaremont, Knokteber und Tiegemberg befahren. Vor dem Ziel in Kuurne sind allerdings die letzten rund 50 Rennkilometer flach.

Bei dem Rennen, dass viele gute Fahrer als Vorbereitung auf die Frühjahrsklassiker nutzen, kam es in der Vergangenheit trotz giftiger Anstiege in den flämischen Ardennen und oft sehr schlechten Witterungsbedingungen meist zum Massensprint.

Neben Klassikerspezialisten wie Jan Raas, George Hincapie und Nick Nuyens konnten sich insbesondere ganz starke Sprinter in die Siegerliste von Kuurne–Brüssel–Kuurne eintragen. Johan Museeuw, Jaan Kirsipuu, Tom Boonen und Mark Cavendish sind dabei die bekanntesten Akteure.

Auch zwei Deutsche standen in Kuurne schon ganz oben auf dem Siegerpodest: Gregor Braun (1982) und Olaf Ludwig (1992).

 

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Sieger 2014
Tom Boonen (BEL)

2013
Starke Schneefälle verhindern die für den 24. Februar geplante Durchführung des Rennens.

 

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Mark Cavendish

Mark Cavendish gewinnt 2012 das Rennen