Grand Prix Cycliste de Montréal - Rennverlauf 2010

Das Rennen | 12.9.2010 | Ergebnisse - Endstand

 

Bei der ersten Auflage des letzten ProTour Rennens des Jahres 2010 dem Grand Prix Cycliste de Montréal sind auf einem Stadtkurs 16 Runden mit einer Länge von jeweils 12,1 km zu fahren. Die Gesamtrennlänge beträgt damit 193,6 km. Pro Runde sind - bei drei Anstiegen - 229 Höhenmeter (insgesamt also 3664 Höhenmeter) zu bewältigen. Der erste Anstieg nach 2 km - Côte Camilien-Houde - ist 1800 Meter lang bei einer durchschnittlichen Steigung von 8 Prozent, der zweite Anstieg nach 6km - Côte de la Polytechnique - ist 780 Meter lang bei einer durchschnittlichen Steigung von 6 Prozent und der dritte Anstieg, kurz vor dem Rundenende - Avenue du Parc - ist 560 Meter lang, bei einer durchschnittlichen Steigung von 4 Prozent. Start und Ziel ist das North of the Georges-Étienne Cartier Monument auf der Avenue du Parc, das Universitätsgelände von Montreal wird umrundet.

Teilnahmeberechtigt sind die 18 UCI ProTour Mannschaften. Daneben hat der Veranstalter noch drei UCI Professional Continental Teams (BBox Buoygues Telecom, BMC Racing Team und Cofidis) und eine kanadische Auswahl eingeladen.

16 Teams treten mit 8 und 6 Teams mit 7 Fahrern an. Vor dem Start der 170 Profis gelten Edvald Boasson Hagen (Team SKY), Levi Leipheimer (RSH), Robert Gesink (RAB), Jens Voigt (SAX), Damiano Cunego (LAM) und Alessandor Ballan (BMC) als Favoriten. Auch Thomas Vöckler (BTL), dem Sieger des zwei Tage vorher stattgefundenen Rennens Grand Prix Cycliste de Québec, werden Chancen eingeräumt. Im Mittelpunkt des Publikuminteresses steht besonders der Kanadier Ryder Hesjedal (GRM).

Robert Gesink (RAB) gewinnt den Grand Prix Cycliste de Montréal 2010 nach einem fulminanten Angriff 10 km vor dem Ziel.

Schon in der ersten Runde können sich vier Fahrer vom Feld absetzen. Gorka Izagirre Insausti (EUS), Maarten Tjallingii (RAB), Kevin Seeldraeyers (QST) und Angel Madrazo Ruiz (GCE) fahren über 120 voraus, können aber keinen grosser Vorsprung herausarbeiten.

Fünf Runden vor dem Ziel versucht es eine weitere Gruppe, aber auch Chris Anker Soerensen (SAX),Peter Sagan (LIQ), Christopher Horner (RSH), Francesco Gavazzi (LAM) und Tiago Machado (RSH) kommen nicht wirklich weg. Die Teams Rabobank, Sky und Garmin kontrollieren das Feld und holen die Ausreisser rund 10 km vor dem Ziel ein.

In Moment des Zusammenschlusses tritt Robert Gesink an. Er nutzt am Anstieg seine Fähigkeiten als guter Bergfahrer und reisst schnell eine Lücke von etwa 10 Sekunden. Eine Gruppe mit 6 Fahrern setzt nach, da sich aber mit Peter Sagan (LIQ) und Edvald Boasson Hagen (SKY) zwei ganz sprintstarke Leute darin befinden, ist man sich bei der Führungsarbeit nicht einig. Gerade Ryder Hesjedal (GRM) und Samuel Sanchez (EUS) wollen die Arbeit im Wind nicht alleine übernehmen und so rettet Robert Gesink einen minimalen Vorsprung ins Ziel. Er gewinnt den Grand Prix Cycliste de Montréal 2010 vor Peter Sagan und Ryder Hesjedal .

Gerald Ciolek (MRM) belegt als bester deutscher Fahrer Platz 23. 91 Fahrer können das Rennen beenden und kommen in die Wertung.

Ergebnis - Klassement - Grand Prix Cycliste de Montréal 2010
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Gesink, Robert RAB NED 04.58'22''
2 Sagan, Peter LIQ SKV 00.00'04''
3 Hesjedal, Ryder GRM CAN 00.00'04''
4 Zubeldia Agirre, Haimar RSH ESP 00.00'04''
5 Monfort, Maxime THR BEL 00.00'04''

 

Die Bergwertung gewinnt Angel Madrazo Ruiz (GCE), zum angriffsfreudigsten Fahrer wird  Ryder Hesjedal (GRM) gewählt, der auch einen Sonderpreis für den besten kanadischen Profi erhält.

 

 

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Peter Sagan

Während Robert Gesink vier Sekunden Vorsprung ins Ziel rettet, gewinnt Peter Sagan den Spurt der Spitzengruppe und wird Zweiter.

 

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