Grand Prix Cycliste de Montreal - Rennverlauf 2011

Das Rennen | 11.9.2011 | Ergebnisse - Endstand

Rui Da Costa erfolgreich

 

Bei der zweiten Auflage des vorletzten Eintages-WordTour Rennens des Jahres 2011, dem Grand Prix Cycliste de Montreal sind auf einem Stadtkurs 17 Runden mit einer Länge von jeweils 12,1 km zu fahren. Die Gesamtrennlänge beträgt damit 205,7 km. Pro Runde sind - bei drei Anstiegen - 229 Höhenmeter (insgesamt also 3664 Höhenmeter) zu bewältigen. Der erste Anstieg nach 2 km - Côte Camilien-Houde - ist 1800 Meter lang, bei einer durchschnittlichen Steigung von 8 Prozent, der zweite Anstieg nach 6km - Côte de la Polytechnique - ist 780 Meter lang, bei einer durchschnittlichen Steigung von 6 Prozent und der dritte Anstieg, kurz vor dem Rundenende - Avenue du Parc - ist 560 Meter lang, bei einer durchschnittlichen Steigung von 4 Prozent. Start und Ziel ist das North of the Georges-Étienne Cartier Monument auf der Avenue du Parc, dabei wird das Universitätsgelände von Montreal umrundet.

Teilnahmeberechtigt sind die 18 UCI ProTeams. Daneben hat der Veranstalter noch drei UCI Professional Continental Teams (Europcar, Cofidis und  FDJ) und das einheimische Team Spidertech eingeladen. Fast alle Mannschaften gehen mit acht Fahrern an den Start.

Vor dem Start der 172 Profis gelten die Erstplatzierten, des 2 Tage vorher auf einer ähnliche Strecke stattfindenden Grand Prix Cycliste de Quebec, Philippe Gilbert (Team Omega Pharma-Lotto), Vorjahressieger Robert Gesink (Team Rabobank) und Rigoberto Uran (Team Sky) als grosse Favoriten. Im Mittelpunkt des Publikumsinteresses steht besonders der Kanadier Ryder Hesjedal (Team Garmin-Cervelo).

Gleich nach dem Start, bei besten Wetterverhältnissen, versuchen sich einzelne Fahrer vom Feld abzusetzen. Es dauert jedoch einige Runden bis es vier Profis schaffen, eine echte Fluchtgruppe zu bilden. Danilo di Luca (Team Katusha), Danny Pate (Team HTC-Highroad), Yukiya Arashiro (Team Europcar) und Anthony Geslin (Team FDJ) können über 6 Minuten Vorsprung herausfahren.

Die Teams Garmin-Cervelo und Sky sorgen aber für die Nachführarbeit. Die Ausreisser werden gestellt, aber das Hauptfeld ist durch das hohe Renntempo schon deutlich kleiner geworden.

Sofort nach dem Zusammenschluss erfolgen neue Angriffe. Zuerst kann sich eine Gruppe mit 18 -später eine mit 10 Fahrern- etwas vom Peloton absetzen.

Vor der letzten Runde  ist aber das kleine Hauptfeld wieder komplett. Nachdem u.a. Olympiasieger Samuel Sanchez (Team Euskaltel-Euskadi) und Robert Gesink mit ihren Attacken scheitern, können sich drei Fahrer 6 km vor dem Ziel etwas absetzen.

Rui Da CostaDer Vorstoss von Rui Da Costa (Team Movistar), Pierrick Fedrigo (Team FDJ) und Stefan Denifl (Team Leopard-Trek) sieht eigentlich nicht erfolgversprechend aus. Im Grunde arbeiten die drei Ausreisser auch nicht richtig zusammen. Fast alle Führungsarbeit wird von Stefan Denifl übernommen.

Im Feld haben die grossen Kapitäne kaum noch Helfer oder sind schon mit ihren Kräften am Ende. Es scheint, als würde sich insbesondere Philippe Gilbert etwas verrechnet haben. Er hält jedenfalls die Beine "etwas zulange still".

Stefan Denifl verteidigt die Führung der Gruppe bis 200 Meter vor dem Ziel. Dann wird er von seinen beiden Begleitern überspurtet. Rui Da Costa gewinnt den Grand Prix Cycliste de Montréal 2011 vor Pierrick Fedrigo. Aus der nachfolgenden Gruppe sprintet Philippe Gilbert noch auf Platz 3.

Fabian Wegmann (Team Leopard-Trek) wird als bester Deutscher 10.

 

Ergebnis - Klassement - Grand Prix Cycliste de Montréal 2011
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Da Costa, Rui MOV ESP 05.20'16''
2 Fedrigo, Pierrick FDJ FRA 00.00'00''
3 Gilbert, Philippe OLO BEL 00.00'02''
4 Roelandts, Jürgen OLO BEL 00.00'02''
5 Denifl, Stefan LEO AUT 00.00'02''

 

 

 

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