Das Amstel Gold Race 2011

Philippe Gilbert gewinnt den Frühjahrsklassiker in den Niederlanden

 

Zur 46. Auflage des Amstel Gold Race treten 190 Fahrer aus 24 Mannschaften an. Neben den in der UCI WorldTour immer startberechtigten ProTeams hat der Veranstalter noch 6 Professional Continental Teams eingeladen.

Vor dem 258 km langen Rennen, das auch 2011 im Wesentlichen auf der traditionellen Route rund um Maastricht ausgetragen wird und wieder in Valkenburg endet, zählten insbesondere Fahrer wie Vorjahressieger  Pilippe Gilbert (Team Omega Pharma-Lotto), Andy und Frank Schleck (beide Team Leopard Trek), Robert Gesink (Team Rabobank) und Joaquin Rodriguez (Team Katusha) zu den grossen Favoriten.

In das Rennprofil sind in diesem Jahr 32 kurze, aber giftige Steigungen eingebaut und die Gesamtlänge der Anstiege beträgt rund 46 km.

Nachdem das Amstel Gold Race bei trockenem, sonnigen und windstillen Wetter gestartet ist, beginnen sofort die ersten Attacken. Nach rund 60 Rennkilometern kann sich eine Gruppe mit vier Fahrern absetzen und einen Vorsprung von teilweise bis zu 12 Minuten herausfahren.

Gerade die niederländischen Teams Rabobank und Vacansoleil-DCH sind bei ihrem grossen Heimrennen besonders ambitioniert und organisieren die Nachführarbeit. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel werden die letzten Ausreisser gestellt. Es bildet sich schnell eine Spitzengruppe mit fast allen Favoriten.

Nicht dabei sind allerdings Fabian Cancellara (Team Leopard Trek) und Frank Schleck. Beide sind in einem der vielen Stürze verwickelt und haben danach noch technischen Defekt.

Vier Anstiege vor dem Ziel reisst die erste Gruppe - nach einem Antritt von Bram Tanking (Team Rabobank)-  auseinander. Am vorletzten Anstieg, dem Keutenberg, liegen 16 Fahrer vorn. Kurz nach dem Gipfel (11 km vor dem Ziel) greift Andy Schleck überraschend an und reisst sofort eine recht grosse Lücke.

 

 

In der Gruppe sind sich die Fahrer nicht einig, wer die Nachführabeit übernehmen soll. Das Team Rabobank ist noch mit drei Fahrer vertreten, will aber offensichtlich den Mitfavoriten Philippe Gilbert nicht nach vorne fahren. Dessen letzter verbliebener Helfer, Jelle Vanendert, leistet hervorragende Arbeit und führt rund 5 km lang. Danach übernimmt Philppe Gilbert selbst die Führungsarbeit.

Auch 2011 fällt die Entscheidung beim Amstel Gold Rennen erst am letzten Anstieg, dem Cauberg in Valkenburg. Rund 300 Meter vor dem Ziel wird Andy Schleck von der Gruppe der Favoriten eingeholt. Der Belgier Philippe Gilbert hat die meisten Kraftreserven und gewinnt den langen Schlusspurt von vorne, vor dem Spanier Joaquin Rodriguez. Der Australier Simon Gerrans (Team Sky) belegt den dritten Platz.

Bester deutscher Fahrer wird Paul Martens. Er belegte den 10.Platz. 142 Teilnehmer kommen in die Wertung.

 

Ergebnis - Klassement - Amstel Gold Race 2011
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Gilbert, Philippe OLO BEL 06.30'44''
2 Rodriguez, Joaquin KAT ESP 00.00'02''
3 Gerrans, Simon SKY AUS 00.00'04''
4 Fuglsang, Jakob LEO DEN 00.00'05''
5 Kolobnev, Alexandr KAT RUS 00.00'05''

 

 

 

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Rennverlauf 2011:

Lombardei-Rundfahrt
Paris-Tours
Clasica San Sebastian
Lüttich-Bastogne-Lüttich
Wallonischer Pfeil
Amstel Gold Race
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Gent-Wevelgem
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Lombardei-Rundfahrt - Rennverlauf 2010


Folgende Rennen zählen wir noch zu den Klassikern (mit den Siegern 2010)

Gent-Wevelgem: Bernhard Eisel
Amstel Gold Race: Philippe Gilbert
Wallonischer Pfeil: Cadel Evans
Clasica San Sebastian: Luis Leon Sanchez
Paris -Tours: Oscar Freire


 

Philippe Gilbert

Philippe Gilbert gewinnt auch 2011 das Amstel Gold Race.