Die Eneco Tour

Das Rennen 2011 | 08.8. - 14.8.  |  Ergebnisse - Etappen-Übersicht

 

Mo. | 08.08. Prolog: Amersfoort - Amersfoort (5,7 km/EZF)
Einzelzeitfahren
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Phinney, Taylor BMC USA 00.06'57''
2 Boasson Hagen, Edvald SKY NOR 00.00'07''
3 Millar, David GRM GBR 00.00'08''

 

Di. | 09.08. 1.Etappe: Oosterhout - Sint Willebrord (192,1 km)
Sprint aus dem Hauptfeld
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Greipel, Andre OLO GER 04.20'25''
2 Galimzyanov, Denis KAT RUS 00.00'00''
3 Farrar, Tyler GRM USA 00.00'00''

 

Mi. | 10.08. 2. Etappe: Aalter - Ardooie (173,7 km)
Sprint Royale
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Greipel, Andre OLO GER 04.07'21''
2 Farrar, Tyler GRM USA 00.00'00''
3 Boasson Hagen, Edvald SKY NOR 00.00'00''

 

Do. | 11.08. 3. Etappe: Heers - Andenne (191,2 km)
Alleinankunft, nach Angriff 7 km vor dem Ziel
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Gilbert, Philippe OLO BEL 04.54'52''
2 Bole, Grega LAM SLO 00.00'09''
3 Hermans, Ben RSH BEL 00.00'09''

 

Fr. | 12.08. 4. Etappe: Roermond - Roermond (14,7 km)
Einzelzeitfahren
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Sergent, Jesse RSH NZL 00.17'55''
2 Rasmussen, Alex THR NOR 00.00'14''
3 Roelandts, Jürgen OLO BEL 00.00'20''

 

Sa. | 13.08. 5. Etappe: Genk - Genk (189,2 km)
Sprint aus einer 3er Ausreissergruppe
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Bono, Matteo LAM ITA 04.12'37''
2 Renev, Sergey AST KAZ 00.00'00''
3 Ovechkin, Artem KAT RUS 00.00'03''

 

So. | 14.08. 6. Etappe: Sittard-Geleen - Sittard-Geleen (201,2 km)
Sprint aus einem reduzierten Hauptfeld
         
Pos Fahrer Team Land Zeit/Abstand
1 Boasson Hagen, Edvald SKY NOR 04.29'42''
2 Cardoso, Manuel Antonio RSH POR 00.00'01''
3 Boom, Lars RAB NED 00.00'01''

 

 

 

 

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Eneco Tour 2011


Etappenübersicht - Platz 1-3

Endergebnis

 

Anmerkungen zu den Etappen:

P. Auf dem flachen aber sehr kurvigen Rundkurs ist der Amerikaner Taylor Phinney nicht zu schlagen. Er gewinnt den Prolog doch recht deutlich vor Edvald Boasson Hagen und David Millar. Robert Wagner belegt als bester deutsche Fahrer Rang 10.

 

Edvald Boasson Hagen

Edvald Boasson Hagen wird Zweiter im Prolog und gilt damit als grosser Favorit auf den Rundfahrtsieg.

 

1. Lange bestimmt eine 6 später dann 4 Fahrer starke Fluchtgruppe das Renngeschehen. Die Sprinterteams im Feld haben es schwer die Lücke zu schliessen, zumal sich im Feld immer wieder recht schwere Stürze ereignen. Nachdem rund 10 vor dem Ziel der letzte Ausreisser gestellt ist, kommt es in Sint Willebrord zum Massensprint. An der Flamme Rouge  stürzen einige Rennfahrer und  das Feld teilt sich. Die Sprinterasse fahren zu diesem Zeitpunkt aber schon ganz vorne. Tyler Farrar zieht den Sprint an, aber Andre Greipel und Denis Glimzyanov sind schneller.

2. Auf dieser Flachetappe mit sehr breiten guten Strassen, besonders auf den letzten Rennkilometern, hatten diverse Ausreissergruppen keine Chance. Die Sprinterteams bringen ihre Asse in Position und es kommt zum grossen Showdown. Wieder ist Andre Greipel nicht zu schlagen. Er gewinnt die Etappe im Sprint Royale vor Tyler Farrer und Edvald Boasson Hagen. Taylor Phinney verteidigt das Weisse Trikot des Gesamtführenden.

3. Auf der Königsetappe der Rundfahrt sind bei trockenem, aber windigen Wetter viele kurze steile Anstiege zu bewältigen. 18 km vor dem Ziel werden vier Ausreisser vom Hauptfeld gestellt. Das Team Omega-Pharma Lotto übernimmt die Führungsarbeit. Am vorletzten Berg des Tages fährt Jelle Vanendert seinen Kapitän in eine hervorragende Position. Der Belgische Meister Philippe Gilbert tritt noch vor der Bergkuppe an und reisst sofort eine grosse Lücke zu den Fahren eines stark reduzierten Hauptfelds. Er rettet seinen Vorsprung ins Ziel. Zweiter der Etappe wird Grega Bole. Philippe Gilbert übernimmt auch die Führung in der Gesamtwertung.

4. Jesse Sergent aus Neuseeland gewinnt das flache, kurvige Einzelzeitfahren vor Alex Rasmussen und Jürgen Roelandts. Die später gestarteten Favoriten auf den Rundfahrtsieg können in den Kampf um den Tagessieg nicht eingreifen. Sie müssen bei regennasser Strasse an den Start und sind somit gegen die noch bei guten Wetterbedingungen angetretenen Fahrer chancenlos. Edvald Hoasson Hagen ist deutlich schneller als Philippe Gilbert und kann die Gesamtführung übernehmen. David Millar belegt nun den dritten Platz.

5. Bei schlechtem Wetter setzen sich auf der anspruchsvollen Strecke nach rund 25 Rennkilometern drei Fahrer vom Hauptfeld ab. 20 Kilometer vor dem Ziel beträgt ihr Vorsprung nur noch etwas mehr als eine Minute. Da aber im Feld die Sprintermannschaften -entweder mit Rücksicht auf ihre Klassementsfahrer oder weil ein Teamkollege in der Gruppe dabei ist - nicht konsequent nachfahren, kommen die Ausreisser durch. Es gewinnt Matteo Bono vor Sergey Renev und Artem Ovechkin.

6. Auf den anspruchsvollen Strecke mit 22 Anstiegen wird eine Ausreissergruppe 3 km vor dem Ziel vom Hauptfeld gestellt. Kurz vor dem Ziel stürzt u.a. Denis Galimzyanov und da andere Sprinter wie Andre Greipel nicht mehr zum Feld gehören, ist der Weg für Edvald Boasson Hagen frei. Der Norweger gewinnt die Etappe und die Eneco Tour 2011.