Paris - Nizza / Paris - Nice

Ein bedeutendes Etappenrennen der UCI WorldTour

 

Paris-Nizza ist ein Etappenrennen für Strassenradprofis.  Das "Rennen zur Sonne", wie es auch genannt wird, findet traditionell im März statt. Früher war Paris der Startort, heute geht es in Issy-les-Moulineaux, im Südwesten von Paris gelegen, los. Der Zielort ist nach wie vor Nizza.

Während Paris-Nizza früher zum Weltcup und später zumindest teilweise zur ProTour gehörte, ist es ab 2011 ein Rennen der UCI WorldTour. Es zählt damit zu den 26 wichtigsten Rennen für Radprofis.

Erstmals ausgetragen wurde das Rennen 1933 auf Veranlassung des Verlegers Albert Lucas, der sowohl in Paris als auch in Nizza eine Zeitung  herausgab. In Anlehnung an die damals besonders beliebten Sechstagerennen sollte die Strecke an die Cote d'Azur in sechs Etappen bewältigt werden. Es sollte entlang des Rhonetal, unter Auslassung besonderer Schwierigkeiten wie  der Alpen, der Sonne entgegen gefahren werden. Das erste Leadertrikot war demzufolge auch hellblau und gold. Die längste Etappe  (von Paris nach Dijon) führte damals über 312km.

In den letzten Jahren hat sich - bei wechselnder Streckenführung - die Gesamtdistanz des Rennens um die 1250 km eingependelt. Es werden meist acht Etappen gefahren, davon ein Prolog oder ein Einzelzeitfahren (teilweise auch ein Bergzeitfahren).

Paris-Nizza wird heute von der A.S.O. (Amaury Sport Organisation) organisiert und veranstaltet. Die Trikots für die Sonderwertungen entsprechen denen der Tour de France. Der Führende im Klassement trägt das gelbe, der Punktbeste das grüne Trikot. Der beste Nachwuchsfahrer bis 23 Jahre streift das weisse und der Führende in der Bergwertung das rot gepunktete Trikot über. Weiterhin gibt es auch eine Mannschaftswertung, bei der täglich die Zeiten der drei besten Fahrer jedes Teams addiert werden.

Das Streckenprofil gilt heute, zumal es einige schwere Anstiege bei den letzten Etappen gibt, als relativ schwer. Es ist jedoch nicht so, dass nur reine Bergspezialisten Chancen auf den Gesamtsieg haben.

Tony MartinIn den Siegerlisten finden sich ganz grosse Namen des Radsports, wie Jacques Anquetil, Raymond Poulidor, Eddy Merckx, Sean Kelly (der 7 mal hintereinander gewann), Miguel Indurain und Laurent Jalabert.

Auch vier deutsche Fahrer konnten die Rundfahrt schon gewinnen: Rolf Wolfshohl (1968), Andreas Klöden (2000), Jörg Jaksche (2004) und Tony Martin (2011).

 

2013 findet die 71. Auflage von Paris-Nizza statt. Zum Rennbericht

2012 fand die 70. Auflage von Paris-Nizza statt. Der Rennbericht von den Etappen 1-4, den Etappen 5-8, die Plätze 1-3 pro Etappe und das Endergebnis von Paris-Nizza.

2011 fand die 69. Auflage von Paris-Nizza statt. Der Rennbericht von den Etappen 1-4, den Etappen 5-8, die Plätze 1-3 pro Etappe und das Endergebnis von Paris-Nizza.


 

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Sieger 2014:
Carlos Betancur (COL)

Paris-Nizza 2013 Rennverlauf
(3.-10. März)

 

Paris-Nizza 2012

Rennverlauf:

Etappe 1-4
Etappe 5-8
Etappenwertung - Platz 1-3
Endergebnis

 

Alexandre Winokurov

Alexandre Winokurov gewinnt 2002 und 2003 die Rundfahrt Paris-Nizza.

Paris-Nizza 2011 Rennverlauf:

Etappe 1-4
Etappe 5-8
Etappenwertung - Platz 1-3
Endergebnis

Lars Boom

Lars Boom gewinnt 2010 den Prolog über 8 km in einer Zeit von 10'56''.