Radsport-Teams

Radsport ist bei Strassenrennen - völlig anders als etwa im Cyclo-cross oder Bahnradsport - auch Teamsport. Der einzelne Fahrer hat ohne Unterstützung durch eine Mannschaft nur wenig Chance ein Eintagesrennen zu gewinnen und praktisch keine Möglichkeit ein Etappenrennnen erfolgreich zu bestreiten.

Während in den Anfangszeiten des Radsports häufig Nationalteams bei den grossen Rennen antraten, bestimmen heute die Privatteams das Wettkampfgeschehen. Eine Ausnahme bilden die UCI Strassenweltmeisterschaft, die Olympischen Spiele und Sonderveranstaltungen wie die Commonwelth Games.

Am bedeutendsten sind seit einigen Jahren die UCI-ProTeams. Die vom Weltverband vergebenen Lizenzen sind heiss begeht, berechtigen sie doch zur Teilnahme an den Rennen der World Tour (bis 2010 der ProTour und - durch verschiedene Verträge - auch zur Teilnahme an den grossen Landesrundfahrten sowie an verschiedenen Klassikern).

Die UCI-Professional-Continental-Teams müssen dagegen bei vielen bedeutenden Rennen auf Einladungen hoffen. Nur einige Spitzenfahrer im Team oder Beziehungen zum Veranstalter können helfen, ein Ticket für die wenigen freien Plätze zu ergattern.

Ein UCI-ProTeam kostet den Teambesitzen (mit seinen Sponsoren) natürlich einen viel höheren Betrag als ein UCI-Professional-Continental-Team. Zwar werden keine genauen Zahlen veröffentlicht, doch ist davon auszugehen, dass ein ProTeam mindestens ein Budget von 15 Mio. Euro pro Jahr haben muss.

Wir stellen alle Teams kurz vor und haben die Teamcodes mal zusammen gefasst - siehe rechte Spalte.

Besondere Leitungen verdienen eine besondere Würdigung.
Dazu unser Special Teams Extra:

Die Teams bei der Tour de France 2011 Ziele, Fahrer und Ergebnisse

Bretagne-Schuller gewinnt die Mannschaftswertung bei den "4 Tagen von Dünkirchen"

Das Team Europcar beim Criterium du Dauphine

 

Teamwagen Schweiz
Auch die Bestückung der Teamwagen ist
eine Wissenschaft für sich.