Vorbericht zur Vuelta a Espana 2011

 

Bei der 66. Vuelta a Espana sind 21 Etappen mit insgesamt rund 3.300 Rennkilometern zu befahren. Neben einem Teamzeitfahren und einem Einzelzeitfahren sind 9 Flachetappen und 10 Bergetappen in das Streckenprofil eingebaut.

Teilnahme berechtigt und verpflichtet sind die 18 ProTeams und vier vom Veranstalter eingeladene Professional Continental Teams. Eine Wildcard haben bekommen: Andalucia-Caja Granada (ACG), Geox-TMC (GEO) - beide aus Spanien - Cofidis (COF) aus Frankreich und Skil-Shimano (SKS) aus den Niederlanden. Alle Teams treten mit maximal 9 Fahrern an.

Auch wenn ein relativ langes Einzelzeitfahren ausgetragen wird, so bevorteilt das gesamte Streckenprofil eindeutig die reinen Bergspezialisten. Ähnlich wie beim Giro d'Italia setzt der Veranstalter in diesem Jahr ganz auf spektakuläre Bergetappen, meist mit Bergankünften oder Bergen der höchsten Kategorie kurz vor dem Etappenziel.

Auch die eigentlichen Flachetappen sind zum Teil sehr hügelig und anspruchsvoll. Für reine Sprinter ist sicher nur auf 4 bis 5 Teilabschnitten ein Tagessieg möglich. Ein frühzeitiges Ausscheiden - durch Aufgabe oder Überschreiten der Karenzzeit - vieler endschneller Fahrer ist durchaus zu erwarten.

Einen ganz grossen Favoriten auf den Gesamtsieg bei der 66. Vuelta a Espana gibt es nicht. Die grössten Chancen dürften Vorjahressieger Vincenzo Nibali (Team Liquigas-Cannondale), Igor Anton (Team Euskadi-Euskaltel) und Joaquin Rodriguez (Team Katusha) haben, wobei die Mannschaft des Italieners Nibali sicher am stärksten ist.

Bei Denis Menchov (Team Geox-TMC), Michele Scarponi (Team Lampre-ISD) und Janez Brajkovic (Team RadioShack) ist die Form fast genauso wenig einzuschätzen wie die von den drei Tour de France Sturzopfern Bradley Wiggins (Team Sky), Jürgen Van den Broeck (Team Omega Pharma- Lotto) und Andreas Klöden (Team RadioShack).

Beim Kampf ums Grüne Punktetrikot können Mark Cavendish (Team HTC-Highroad), Tyler Farrar (Team Garmin-Cervelo), Alessandro Petacchi (Team Lampre-ISD), Oscar Freire (Team Rabobank) und Tom Boonen (Team Quick Step) eingreifen. Durch die gesamte Streckengestaltung könnte am Ende auch ein Klassementsfahrer vorne liegen.

Für das Blaugepunktete Bergtrikot kommen neben den Bestplatzierten in der Gesamtwertung auch David Moncoutie (Team Cofidis) und Steven Kruijswijk (Team Rabobank) in Frage.

Interessant wird sicher auch der Kampf um den Etappensieg beim Einzelzeitfahren. Weltmeister Fabian Cancellara (Team Leopard-Trek) trifft dort auf Tony Martin (Team HTC-Highroad) und Bradley Wiggins (Team Sky).

Die deutschen Hoffnungen in der Gesamtwertung ruhen auf Tony Martin und Andreas Klöden. Bei Sprintankünften könnten sich John Degenkolb (Team HTC-Highroad) und Marcel Kittel (Team Skil-Shimano) gut in Szene setzen.

 

 

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Die 66. Vuelta a Espana 2011:

Vorbericht

Etappen:
1.  Benidorm - Benidorm
2.  La Nucia - Playas de Orihuela
3.  Petrel - Totana
4.  Baza - Sierra Nevada
5.  Sierra Nevada - Valdepenas de Jaen
6.  Ubeda - Cordoba
7.  Almaden - Talavera
8.  Talavera - San Lorenzo de El Escorial
9.  Villacastin - La Covatilla
10. Salamanca - Salamanca
11. Verin - Estacion de Montana Manzaneda
12. Ponteareas - Pontevedra
13. Sarria - Ponferrada
14. Astorga - La Farrapona
15. Aviles - Alto de Angliru
16. Villa Romana La Olmeda - Haro
17. Faustino V - Pena Cabarga
18. Solares - Noja
19. Noja - Bilbao
20. Bilbao - Vitoria
21. Jarama - Madrid


Etappenwertung Übersicht

Endergebnis


 

Alessandro Petacchi

Alessandro Petacchi ist einer der Favoriten auf das Grüne Trikot